Gemeindebrief

Der Emmerstedter Gemeindebrief erschien erstmalig im Juli 1971 als 8-seitige Auflage der St. Petri-Kirchengemeinde. Ziel war es, mit dem Gemeindebrief den Kontakt in der Gemeinde zu verbessern und denen, die nicht mehr aktiv am Gemeindeleben teilnehmen konnten, Informationen zukommen zu lassen.

Im Jubiläumsjahr 2011 gibt es den Gemeindebrief vierzig Jahre – und den Informationsdienst erfüllt er noch heute. Wenn Fernsehen und Internet die gedruckten Medien auch fast verdrängt haben, so wird der Gemeindebrief doch gern gelesen und den Vereinen und Bürgern ist es wichtig, ihre Nachrichten und Neuigkeiten „dorfintern“ zu veröffentlichen. Hinzu kommt, dass die vielen ehemaligen Emmerstedter sich den Gemeindebrief nachsenden lassen, um auch von fern über ihre alte Heimat informiert zu sein.

Der Emmerstedter Gemeindebrief erscheint vier Mal pro Jahr in einem festen Rhythmus: Ausgabe Frühjahr (März–Mai), Ausgabe Sommer (Juni–August), Ausgabe Herbst (September–November) und Ausgabe Winter (Dezember–Februar des Folgejahres).

Der Aufbau des Gemeindebriefes ist seit 40 Jahren gleich, wenn auch in ergänzter Form. Auf dem Titel finden sich Worte zum Thema „Worüber man nachdenken sollte“, es folgt Interessantes zu „Das alte Emmerstedt“, daran schließt sich „Das junge Emmerstedt“ mit Spielkreisen, Kindergarten und Schule. Im Anschluss wird über Vereine und Verbände berichtet, dann folgt der Bericht aus der Kommunalpolitik und daran schließen sich die Berichte aus der Kirchengemeinde.

Das Redaktionsteam, bestehend aus je drei kirchlichen Mitgliedern und drei weltlichen Mitgliedern mit Bezug zum Ortsleben, holt die Texte ein und berät über die Veröffentlichungen.

Fast vier Jahrzehnte wurde der Emmerstedter Gemeindebrief in einer Druckerei erstellt. Aus Kostengründen ließ sich diese Zusammenarbeit nicht länger verwirklichen. Die Einnahmen an Inseraten deckten die Ausgaben nur zu einem Viertel, bei einem knappen Haushalt gestaltete sich die Finanzierung immer schwieriger. Die Lösung bestand darin, den Gemeindebrief selbst zu erstellen. Heute wird er über einen privaten Computer erstellt und per Internet an die Gemeindebriefdruckerei gesandt. Nach einer Lieferzeit von ca. 5 Werktagen wird der fertige Gemeindebrief geliefert und kann verteilt werden.

In der Landeskirche existieren mehr als 100 Gemeindebriefe und Gemeindewebseiten, wobei die Zahl der Internetpräsenzen in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist. Viele Gemeindebriefe und Webseiten werden nicht von einer einzigen Kirchengemeinde herausgegeben, sondern von Pfarrverbänden, zu denen sich mehrere Gemeinden zusammengeschlossen haben. Die Auflage der zumeist vierteljährlich erscheinen Gemeindebriefe beträgt rund 300.000 Exemplare.

St. Petri zu Emmerstedt hatte sich beim Medienpreis 2011 in dieser Kategorie beworben – und eine achtbare Urkunde „mit Erfolg teilgenommen“ errungen. In der Kategorie „Webseite“ haben die Emmerstedter einen zweiten Platz abgeräumt.

Die älteren Ausgaben des Gemeindebriefs können Sie im Pfarrbüro als gedruckte Exemplare einsehen.