Ziele und Herausforderungen

Spirituelle Begleitung der Menschen    

Gerade in den gesellschaftlichen und persönlichen Umbrüchen der Gegenwart erscheint es uns wichtig, die Menschen in Emmerstedt zu begleiten, für sie als Ansprechpartner zu dienen, dabei auf kirchlich-diakonische Hilfsmöglichkeiten hinzuweisen, zu deren Inanspruchnahme einzuladen sowie eine intensive Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben zu fördern. Wir schaffen vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des Erlebens der Gemeinschaft mit Menschen und mit Gott. Die musikalische Arbeit sowie die Kinder- und Jugendarbeit sind besondere Schwerpunkte.

Glockenerneuerung

Eine der zentralen Herausforderungen war das Projekt „Neue Glocken für Emmerstedt“. Die Emmerstedter Kirchenglocken wurden in der Notzeit 1923 gegossen. Die Stahlqualität ist minderwertig, die maximale Lebenserwartung auf 85 Jahre angesetzt, ihr Zustand machte demzufolge einen Ersatz notwendig. Wie unseren Vorfahren ist es dem Kirchenvorstand wichtig, dass der Glockenklang von St. Petri alle Emmerstedter ständig begleitet. Wir lauschen dem Anschlag der halben und der vollen Stunde; wir erfahren beim Läuten um 8 Uhr, dass ein Gemeindemitglied uns verlassen hat und das Geläut begleitet alle kirchlichen Bestattungen. Bei allen freudigen Anlässen wie Taufe, Einschulung, Konfirmation und Hochzeit läuten die Emmerstedter Glocken jedem Einzelnen von uns.

Die Glocken sind im Jahr 2011, wenn die Kirche 175 Jahre jung wird und Emmerstedt die 825-Jahr-Feier begeht, montiert und geweiht worden. Vor allem auf Grund der hohen Montagekosten benötigt die Gemeinde insgesamt 65.000 Euro – einen größeren Teil hiervon haben wir schon angespart und über Spenden eingeworben. Spenden sammeln und Schaffung von Identifikation mit dem Projekt über kirchliche Kreise hinaus gehören zu den Hauptaufgaben des hierfür eingerichteten Glockenausschusses. Dies ist eine große und bedeutende Aufgabe, die – wie bereits bei der Kirchenrenovierung 1985 – wieder nur in Kooperation mit dem Ortsrat, den Vereinen und vielen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes gemeinsam geleistet werden kann.